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Hier werden aktuelle Information zur Strombranche publiziert

14.04.2021 - Der DSV sucht eine neue Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer

Der Dachverband Schweizer Verteilnetzbetreiber ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Belange der Stromversorgung. Er bündelt die Interessen der lokalen und regionalen Verteilnetzbetreiber und bringt diese in Fachgremien und der nationalen Politik ein. Für die Wiederbesetzung der DSV Geschäftsstelle suchen wir eine engagierte und gut vernetzte Person als Geschäftsführer/in Pensum: 50 60%. Die Bewerbungsfrist läuft bis 10. Mai 2021.

Weitere Details zur Stell finden Sie hier

 

08.04.2021 - EMPFEHLUNG DER WETTBEWERBSKOMMISSION (WEKO) ZUR STROMBESCHAFFUNG

Die Wettbewerbskommission (Weko) empfiehlt Kantonen und Gemeinden, Strombezüge auszuschreiben. Kantone und Gemeinden hätten ihre Stromeinkäufe in der Vergangenheit selten öffentlich ausgeschrieben. Mit dem Inkrafttreten des revidierten Beschaffungsgrechts unterstehe der Stromeinkauf der Gemeinwesen seit Anfang Jahr klar dem öffentlichen Vergaberecht, machte die Weko deutlich. Öffentliche Ausschreibungen führten zum wirtschaftlichen Einsatz von Steuergeldern, ermöglichten interessierten Unternehmen den Marktzugang und förderten den Wettbewerb.

Die Pflicht zu einer öffentlichen Ausschreibung besteht gemäss der Weko etwa beim Stromeinkauf für die Versorgung von Verwaltungsgebäuden oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch Energieversorger hätten den Einkauf von Strom für Endkunden in der Grundversorgung öffentlich auszuschreiben. Eine Pflicht zur öffentlichen Ausschreibung bestehe mit Ausnahmen ab einem Schwellenwert von 250.000 Franken.

Ihre Empfehlung stützt die Weko nach eigenen Angaben auf das Binnenmarktgesetz. Dieses werde verletzt, wenn trotz beschaffungsrechtlicher Pflicht keine Ausschreibung erfolge. Die Weko und Betroffene können gegen konkrete Entscheide Beschwerde erheben.

Empfehlung der WEKO

Strombeschaffung: Anwaltskanzlei widerspricht Weko

Die von der Wettbewerbskommission (Weko) geäusserten Empfehlungen betreffend Anwendung des Beschaffungsrechts und des Binnenmarktgesetzes (BGBM) für Stromlieferungen stossen in juristischen Kreisen auf Kritik. Etwa bei der Zürcher Anwaltskanzlei Badertscher Rechtsanwälte AG.Diese stört sich in ihrem Newsletter an der von der Weko "sinngemäss" vertretenen Auffassung, dass alle öffentlichen Auftraggeber mit einem Jahresverbrauch von mindestens 100.000 kWh pro Verbrauchsstätte per 1. Januar 2022 von ihrem Netzzugang Gebrauch machen müssen.

Link zum Newsletter

 

 

08.04.2021 - bfe.admin.ch/stromproduktion zeigt über 110’000 Elektrizitätsproduktionsanlagen in der Schweiz

Mit einem Klick zur räumlichen Übersicht über nahezu alle Stromproduktionsanlagen der Schweiz. Dies ist ab sofort möglich. Denn erstmals publiziert das Bundesamt für Energie umfangreiche Daten zu praktisch allen Schweizerischen Elektrizitätsproduktionsanlagen. Die Standortdaten, Technologie, Leistung sowie weitere Parameter von über 110'000 Anlagen sind auf bfe.admin.ch/stromproduktion zugänglich und stehen auch als Open Government Data zur freien Nutzung zur Verfügung.

02.04.2021 - ProKilowatt: Reichen Sie Ihr Projekt ein!

ProKilowatt, das Programm des Bundesamts für Energie (BFE), will alle dazu ermutigen an der Umsetzung der Energiestrategie 2050 mitzuwirken. Deshalb unterstützt es die Einführung neuer Massahmen zur Reduzierung des Stromverbrauchs in Industrie, Dienstleistungen und Haushalten.

Die Chancen, einen Beitrag zu erhalten, liegen 2021 bei ca. 95%! Die Frist für die Einreichung von Projekten läuft bis zum 23. April 2021.

Link zum Flyer

Förderprogramm ProKilowatt (prokw.ch)

 

03.03.2021 - NEUES URTEIL DES VERWALTUNGSGERICHTS ZÜRICH ZUR KONZESSIONSABGABE

Das Verwaltungsgericht Zürich hat in einem kürzlich publizierten Urteil die Zulässigkeit von Konzessionsabgaben, welche Zürcher Gemeinden von Energieversorgungsunternehmen für die Benutzung des öffentlichen Grundes erheben können, erheblich eingeschränkt.

FAZIT
Gestützt auf die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung gilt somit Folgendes:

  •  Eine Gemeinde darf von ihrem keine eigene Rechtspersönlichkeit aufweisenden Gemeindewerk keine Abgaben für gesteigerten Gemeingebrauch oder Sondernutzung erheben;
  •  Im Kanton Zürich darf eine Gemeinde zudem auch von rechtlich selbständigen Unterneh-men wie etwa ausgelagerten (kommunalen) Werken keine Abgaben für gesteigerten Ge-meingebrauch oder Sondernutzung erheben;
  • Dies hat wiederum zur Folge, dass die betreffenden Gemeindewerke oder rechtlich selbständigen Unternehmen den Netzkunden keine Konzessionsabgaben für die Inanspruchnahme des kommunalen Grundes überwälzen können.

Weitere Details dazu finden Sie hier

 

02.03.2021 - FESTLEGUNG WACC FÜR DIE STROMTARIFE 2022

WACC bleibt weiterhin unverändert

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat heute den Kapitalzinssatz (WACC) in der Sparte Strom für das Tarifjahr 2022 zum sechsten Mal in Folge unverändert auf 3.83 Prozent festgelegt.

Die Berechnungsmethode wird aktuell überprüft, die ersten Erkenntnisse sollen noch 2021 vorliegen.

08.02.2021 - Roundtable mit Regierungsrat Martin Neukomm vom 29. Januar 2021

Urs Bisig vom EW-Wald hat mit verschiedenen Energiespezialisten an einem Roundtablegespräch mit Martin Neukomm teilgenommen. Die Regierung plant eine Kampagne zur Förderung des Ausbaus von PV-Anlagen im Kanton Zürich, weil sie ausschliesslich in dieser Technologie das Potential für die Erreichung der Ziele der Energiestrategie 2050 im Kanton Zürich sieht. Urs Bisig hat die Teilnehmer auf die Probleme und die Rolle der lokalen EVU aufmerksam gemacht und betont, dass eine weitere Belastung der Netze verhindert werden muss. Nächstes Jahr treten verschiedene Verordnungsänderungen im Energiebereich in Kraft. Im nachfolgenden Link finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen. Die Präsentation dazu finden Sie hier und die Zusammenfassung hier

 

01.02.2021 - Der Todesstoss für die Ölheizung

Der Kantonsrat macht vorwärts mit Klimaschutz. Doch Hauseigentümer und die Ölindustrie wehren sich und wollen die Volksabstimmung. Heizöl ist als Energielieferant im Kanton Zürich nur noch auf Zeit geduldet. Hauseigentümer werden dazu gedrängt, ihre Ölheizungen möglichst rasch auszutauschen. Den Zeitungsbericht Bericht finden Sie hier

 

21.12. 2020 - Neue Regulierungen im Energiebereich im 2021

Nächstes Jahr treten verschiedene Verordnungsänderungen im Energiebereich in Kraft. Im nachfolgenden Link finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

neue Regulierungen im Energiebereich

16.12. 2020 - Wichtige Information zur Entwicklung der Alpiq E-Mobility

Der Schweizer Energiekonzern Alpiq hat bereits anfang Dezember angekündigt, das erst vor einem halben Jahr von der Deutschen Telekom übernommene Ladeangebot Get Charge zum Jahresende einzustellen. App-Zugang und RFID-Karte werden am 31.12.2020 deaktiviert.

Heute wurden wir darüber informiert, das Alpiq sich komplett aus der Elektromobilität zurückzieht. Das Geschäft der Alpiq E-Mobility wird nach neun Jahren in den kommenden Monaten schrittweise und geordnet heruntergefahren.

Dezember 2020 - Änderung der MEHRWERTSTEUER-PRAXIS für den Verkauf von HKN ab 1. JANUAR 2021

Ab 1. Januar 2021 ändert sich die Mehrwertsteuer-Praxis für den Verkauf von HKN. Bislang war der reine Verkauf von HKN (nur HKN, nicht zusammen mit Elektrizität) von der Mehrwertsteuer befreit. Ab dem 1. Januar 2021 wird auch der reine Verkauf von HKN mit 7,7% MwSt. belastet. Die 7,7% MwSt. müssen auch auf ausländische HKN bezahlt werden. Das bedeutet, dass Schweizer HKN-Lieferanten ihre Rechnung zukünftig mit 7,7% MwSt. stellen. Die kaufenden EVU können diese Mehrwertsteuer als Vorsteuer geltend machen. Über die Mehrwertsteuer-Pflicht von ausländischen HKN-Lieferanten gibt es zur Zeit noch keine verbindlichen Informationen. Dieser Punkt muss weiter geklärt werden.
Diese Anpassung der Mehrwertsteuer-Praxis wurde im Zusammenhang mit der laufenden Revision des Mehrwertsteuer-Gesetztes vorgezogen und ist im aktuellen Mehrwertsteuer-Branchen-Info 07 dargestellt.

Dezember 2020 - Liberalisierung Messwesen - Fehlformulierung

Beim BFE-Faktenblatt zur Revision EnG und StromVG ist es zu einer Fehlformulierung bei der Liberalisierung des Messwesens gekommen

Das BFE hat letzte Woche das Faktenblatt zur Botschaft EnG und StromVG publiziert (das Faktenblatt ist in der Anlage enthalten). Darin wird beschrieben, dass die Liberalisierung des Messwesens auf sämtliche Messpunkte ausgeweitet werden soll, siehe Seite 6 im Faktenblatt oder folgende Textpassage:

Messwesen

Die Preise der von den Netzbetreibern erbrachten Messdienstleistungen unterscheiden sich heute stark, sind teils überhöht und es gibt teilweise Probleme mit der Datenqualität. Mit der fortschreitenden Digitalisierung auch bei kleineren Verbrauchsstätten erschliessen sich wichtige Kundenpotenziale, etwa für Messdienstleistungen beim Zusammenschluss zum Eigenverbrauch und der Elektromobilität. Beim Messwesen soll die Wahlfreiheit darum künftig grundsätzlich auf sämtliche Messpunkte ausgedehnt werden. Das UVEK führt bis zur Botschaft eine Prüfung des volkswirtschaftlichen Nutzens dieser Massnahme sowie der notwendigen Rahmenbedingungen durch.

Der VKE, BEV, VAS und der DSV sind klar gegen diese vollständige Liberalisierung des Messwesens. Die vollständige Liberalisierung des Messwesens steht gemäss offiziellem BFE-Bericht in markantem Missverhältnis zu den Mehrheitsmeinungen der an der Vernehmlassung teilgenommenen Parteien.

In dieser Angelegenheit hat man sich zur Klärung mit einem Mitverantwortlichen für die Revision des StromVG unterhalten. Es wurde dahingehend informiert, dass die Formulierung im besagten BFE-Faktenblatt nichtzutreffend ist. Die Liberalisierung des Messwesens wird für Kunden grösser 100 MWh/Jahr, für Multisite-Kunden und für ZEV vorgeschlagen, jedoch nicht für die „normalen“ Stromkunden.

Unter diesem Aspekt wäre eine Teil-Liberalisierung des Messwesens noch einigermassen verständlich.

Hier finden Sie das Faktenblatt des BFE

 

November 2020 - Der Bundesrat beschliesst punktuelle Verordnungsänderungen im Energiebereich

Bern, 25.11.2020 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. November 2020 punktuelle Änderungen von Verordnungen im Energiebereich beschlossen. Es handelt sich um Änderungen der Energieförderungsverordnung, der Energieverordnung, der Energieeffizienzverordnung, der Geoinformationsverordnung und der Stromversorgungsverordnung. Damit werden unter anderem die Einmalvergütungen für Photovoltaikanlagen angepasst, die Publikation der Geodaten zu allen Stromproduktionsanlagen in der Schweiz geregelt, die Vorschriften zur Reifenetikette angepasst und der Zugang zu Messdaten von Smart Metern präzisiert. Die revidierten Verordnungen treten mehrheitlich per 1. Januar 2021 in Kraft.

Hier finden Sie den Beschluss

 

 

 

Oktober 2020 - Studie TCS-Barometer E-Mobilität 2020

Eine lesenswerte Publikation vom TCS:  ..... Ebenso muss der TCS aufgrund der aktuellen Befragungsergebnisse seiner Forderung nach dem Ausbau der öffentlichen und privaten Ladeinfrastruktur Nachdruck verleihen. Dazu Peter Goetschi, Zentralpräsident des TCS: „Nur fünf Prozent aller Ladungen finden unterwegs statt, deshalb ist es wichtig, dass auch die Ladestationen auf öffentlichen Strassen, am Wohnort und bei der Arbeit installiert werden.

Hier finden Sie die Studie

 

 

 

September 2020 - Studie zur Liberalisierung des Schweizer Strommarktes

Eine lesenswerte Publikation von BEN Energy zu den Kundenerwartungen im liberalisierten Strommarkt. Darin finden Sie auch eine Aufzählung was Stromkunden begeistert und verärgert. .

Hier finden Sie die Studie

 

 

 

13.07.2020 - ElCom - Mitteilung: Unzulässiges «vereinfachtes Praxismodell» Eigenverbrauch

Die ElCom hat dieses vereinfachte Praxismodell als unzulässig beurteilt und Anforderungen an ein zulässiges Praxismodell formuliert. Die Netzbetreiber haben eine korrekte Messung und Abrechnung gemäss Ziff. 2.2.2 für alle bereits bestehenden Praxismodelle innert einem Jahr nach Beginn des Smartmeter-Rollouts in ihrem Netzgebiet sicherzustellen.

Hier finden Sie die Mitteilung

 

 

 

10.07.2020 - Revision EnG: Weg von der Förderung – hin zum ökologischen Strommarkt!

Der Dachverband Schweizer Verteilnetzbetreiber (DSV) lehnt die geplante Revision des Energiegesetzes ab und fordert die partnerschaftliche Ent-wicklung eines tragfähigen Modells, das sowohl die Versorgungssicher-heit als auch die Ökologie langfristig gewährleistet.

Hier finden Sie die Medienmitteilung des DSV

Hier finden Sie die DSV-Stellungnahme